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KIIK Train-the-Trainer

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the
Trainer

Train-the-Trainer

Weiterbildungsangebote für interkulturelle Trainer*innen und Multiplikatoren*innen

KIIK führt für das Katholisch-Soziale Institut (KSI) in der neuen Bildungsstätte auf dem Michelsberg in Siegburg Workshops und Train-the-Trainer Angebote zu folgenden Themenbereichen durch:

  • Methodenvielfalt und gezielter Methodeneinsatz in interkulturellen Trainings
  • Planung und Beeinflussung von interkulturellen Lern- und Gruppenprozessen
  • Umgang mit besonderen Herausforderungen im interkulturellen Trainingsalltag.

Im kollegialen Austausch und angeleitet von erfahrenen interkulturellen Trainer*innen haben Sie die Chance, Ihre eigene Trainingspraxis zu reflektieren, neue methodische Ansätze kennenzulernen und ihre Trainingskompetenzen weiterentwickeln.
Für ein produktives Ambiente sorgt das Umfeld des KSI Tagungszentrums, einer der schönsten Lern- und Begegnungsorte im Rheinland!

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Aktuelle Train-the-Trainer Angebote 2019

Filme in interkulturellen Trainings (27./28.09.2019)

Trainerinnen und Trainer wissen, dass sie mit dem Einsatz von Filmen ihre Veranstaltung anschaulich, praxisnah und lebendig machen können. Das gilt für interkulturelle Weiterbildungen ganz besonders. Mit dem geeigneten Filmausschnitt lassen sich z.B. Details in der interkulturellen Kommunikation beobachten, die sich sprachlich kaum beschreiben lassen. Aber auch die Wirkung des Kontextes interkultureller Begegnungen lässt sich mit bewegten Bildern anschaulich analysieren und verstehen. Ausschnitte aus dem Programm eines Kabarettisten oder ein ironischer Werbeclip können Witz und Leichtigkeit in ein Training bringen. Aber welcher Trainer, welche Trainerin hat schon die Zeit, sich einen Überblick über die ständig wachsende Menge und Vielfalt geeigneten Filmmaterials zu verschaffen und sich optimale Einsatzmöglichkeiten zu überlegen?
Dieser Workshop gibt anhand des Filmarchivs des Forschungsschwerpunkts Interkulturelle Kompetenz der Fachhochschule Köln einen Überblick über verschiedene Filmtypen, die in interkulturellen Trainings eingesetzt werden können. Die Referenten haben zudem über 20 interkulturelle Trainingsfilme selbst produziert und diskutieren mit Ihnen die Lernpotentiale von Kurzfilmen und die möglichen Einsatzszenarien.

Inhalte:

  • Typen interkulturell einsetzbarer Filme: professionelle Trainingsfilme, künstlerische Kurzfilme, Reportagen & Dokumentationen, Ausschnitte aus Spielfilmen, Werbeclips und Kabarett- bzw. Comedy-Aufzeichnungen
  • Ziele des Filmeinsatzes und dafür geeignete Kurzfilme
  • Gemeinsame Erarbeitung und Diskussion spezifischer Einsatzszenarien anhand ausgewählter Filme
  • In Arbeitsgruppen: Interkulturelle Analysen am Beispiel eines Kurzfilms
  • Forum: Austausch über Trends und aktuelle Entwicklungen

Ergänzungen aus dem Kreis der Teilnehmenden sind herzlich willkommen: Wenn Sie also selbst erfolgreich Filme in ihren Veranstaltungen eingesetzt haben, können Sie diese mit den teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen teilen.

Referenten:
  • Silke von HoffmannSilke von Hoffmann ist zertifizierte interkulturelle Trainerin, zertifizierte Business­trainerin (BDVT) und Webinartrainerin. Sie hat an der Fachhochschule Aachen Physikalische Technik mit Schwerpunkt Medizintechnik studiert und mehrere Jahre in Portugal, Brasilien und Mexiko gelebt. Ihr Schwerpunkt im Bereich interkulturelle Sensibilisierung sind Workshops, Trainings und Vorträge für Fach- und Führungskräfte in den Bereichen Verwaltung, Schule sowie Gesundheit und Soziales. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit sind die Zusammenarbeit in internationalen Teams und Entsendungstrainings für Mexiko.
  • Rainer LeenenRainer Leenen ist Professor. (emerit.) an der Fachhochschule Köln (seit 2015: Technische Hochschule Köln) und war dort bis 2013 Leiter des Forschungsschwerpunkts Interkulturelle Kompetenz, der die Entwicklung interkultureller Trainings- und Fortbildungsprogramme in Deutschland entscheidend mit geprägt hat.
    Rainer Leenen hat in der Vergangenheit zahlreiche größere Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Themenbereich interkulturelle Kompetenz, Integration und Diversität geleitet. Er ist Gründungsmitglied des Kölner Instituts für Interkulturelle Kompetenz (KIIK) e.V., für das er Organisationsentwicklungsprojekte, interkulturelle Fortbildungen und Coachings durchführt.
Dauer:
  • 1,5tägig - Beginn: Freitags 11:00 Uhr, Ende: Samstags 15:30 Uhr
Veranstaltungsort:
  • Katholisch-Soziales Institut, Siegburg
    Eins der schönsten Weiterbildungshäuser des Rheinlands
Teilnahmegebühren: (einschl. Unterkunft, Verpflegung, MwSt.)
  1. Normal: 470,00 €
  2. Ermäßigt (SIETAR-Mitglieder): 420,00 €
  3. Mehrfachbucher*innen: 390,00 €
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Interkulturell reflektiert präsentieren (06./07.12.2019)

Interkulturelle Trainings und Weiterbildungen basieren einerseits auf spielerisch-konstruktiven Elementen (kleinen Simulationen, Fallarbeit, Übungen zur Selbst- und Fremdeinschätzung etc.), mit denen erfahrungsorientiert gelernt wird. Andererseits sind instruktive Elemente unverzichtbar, die den TeilnehmerInnen strukturiertes Lernen ermöglichen und ihnen ein theoretisches Gerüst an die Hand geben. Wie sollen Trainerinnen und Weiterbildner mit solchen kognitiven Elementen umgehen, die in Trainings eine tragende Rolle spielen: Basiskonzepte, Modelle, Forschungsergebnisse, Theorien? Bei solchen Informationseinheiten ist das Trainingsteam und sein didaktisches Geschick gefragt. Hilft es weiter, den Vermittlungs- und Lernprozess konsequent als interkulturelle Kommunikation zu betrachten? Gibt es methodisches Know-how, das uns hilft, auch theoretische Bausteine unterhaltsam, interessant und konkret fassbar zu vermitteln? Dieser Workshop soll Ihnen Beurteilungskriterien für verschiedene Arten der Präsentation in der interkulturellen Weiterbildung an die Hand geben und eine Vielfalt von Gestaltungsmöglichkeiten hierzu vorstellen.

Inhalte des Workshops sind u.a.:

  • Wie stellt man anschaulich und einprägsam Basiskonzepte (wie "Kulturschock" oder "Interkulturelle Öffnung") vor?
  • Wo liegen die Chancen und Fallen der Arbeit mit sog. Kulturmodellen (wie z.B. das Eisberg- oder das Zwiebelmodell)?
  • Wann sind monologische, wann dialogische Formen von Präsentationen vorzuziehen?
  • Wie kann man einen stärkeren persönlichen Bezug zum Publikum (z.B. durch "Storytelling") herstellen?
  • Mit welchen Medien kann man Inhalte veranschaulichen (Bilder und Filmsequenzen)?
  • Wo liegen aus Sicht der interkulturellen Kommunikation die Grenzen und Möglichkeiten von Präsentationsmedien (wie Powerpoint oder Prezi)?
  • Wie präsentiert man interkulturell kompetent bei unterschiedlichen Zielgruppen ?
Referenten:
  • Silke von HoffmannSilke von Hoffmann ist zertifizierte interkulturelle Trainerin, zertifizierte Business­trainerin (BDVT) und Webinartrainerin. Sie hat an der Fachhochschule Aachen Physikalische Technik mit Schwerpunkt Medizintechnik studiert und mehrere Jahre in Portugal, Brasilien und Mexiko gelebt. Ihr Schwerpunkt im Bereich interkulturelle Sensibilisierung sind Workshops, Trainings und Vorträge für Fach- und Führungskräfte in den Bereichen Verwaltung, Schule sowie Gesundheit und Soziales. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit sind die Zusammenarbeit in internationalen Teams und Entsendungstrainings für Mexiko.
  • Rainer LeenenRainer Leenen ist Professor. (emerit.) an der Fachhochschule Köln (seit 2015: Technische Hochschule Köln) und war dort bis 2013 Leiter des Forschungsschwerpunkts Interkulturelle Kompetenz, der die Entwicklung interkultureller Trainings- und Fortbildungsprogramme in Deutschland entscheidend mit geprägt hat.
    Rainer Leenen hat in der Vergangenheit zahlreiche größere Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Themenbereich interkulturelle Kompetenz, Integration und Diversität geleitet. Er ist Gründungsmitglied des Kölner Instituts für Interkulturelle Kompetenz (KIIK) e.V., für das er Organisationsentwicklungsprojekte, interkulturelle Fortbildungen und Coachings durchführt.
Dauer:
  • 1,5tägig - Beginn: Freitags 11:00 Uhr, Ende: Samstags 15:30 Uhr
Veranstaltungsort:
  • Katholisch-Soziales Institut, Siegburg
    Eins der schönsten Weiterbildungshäuser des Rheinlands
Teilnahmegebühren: (einschl. Unterkunft, Verpflegung, MwSt.)
  1. Normal: 470,00 €
  2. Ermäßigt (SIETAR-Mitglieder): 420,00 €
  3. Mehrfachbucher*innen: 390,00 €
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Weitere Veranstaltungen (Archiv)

Interkulturelle Fallarbeit (10./11.05.2019)

Die Arbeit an Fällen ist über viele Jahre hinweg in verschiedene Richtungen weiterentwickelt worden und es lohnt, sich den Variantenreichtum der Fallarbeit vor Augen zu führen. Damit sind Sie als Trainer*in in der Lage, die Möglichkeiten von Fallarbeit für unterschiedliche Arbeitsfelder und Zielgruppen besser zu nutzen und Fälle effektiv in Ihre interkulturelle Trainingsarbeit zu integrieren.

Dieser Workshop geht über die Arbeit mit sog. kritischen Ereignissen deutlich hinaus. Gezeigt wird, in welcher die Vielfalt mit interkulturellem Fallmaterial gearbeitet werden kann, auf welchen konzeptionellen Grundlagen das basiert und wie die Methode zielgenau auf ein interkulturelles Lehr-/Lerndesign abgestimmt werden kann.

Im Mittelpunkt des Workshops stehen folgende Inhalte und Themen:

  • einfache Fallelemente zum Schnelleinstieg, Kulturdialoge und Geschichten aus dem Berufsalltag,
  • konzeptionelle Grundlagen und didaktisch-methodische Ziele der Fallarbeit,
  • komplexe Fallkonstellationen zur Förderung professionellen interkulturellen Handelns,
  • Fallvignetten zur Ausleuchtung eines beruflichen Handlungsfeldes,
  • kritische Ereignisse in verfilmter Fassung, als Audio oder in Schriftform,
  • didaktische Einbettung von Fällen (Fälle mit Zusatzfragen oder mit Lösungsalternativen; Einsatz von Fallmaterial mit der Culture-Bump-Technik oder der Fishbowl-Methode).

Wir arbeiten mit einer Fülle unterschiedlichster Fallbeispiele. Intensive Phasen der Gruppenarbeit und kurze, interaktive Impulsvorträge sorgen für ein abwechslungsreiches, produktives Arbeiten und Lernen.

Am Ende des Workshops:

  • kennen Sie unterschiedliche Varianten und Einsatzmöglichkeiten von Fallarbeit,
  • sind Sie in der Lage, die Vielfalt von Fallarbeit besser zu nutzen und
  • können Sie Fallarbeit zielgerecht(er) in Ihren interkulturellen Trainings einsetzen.
Veranstalter
  • Der Workshop "Interkulturelle Fallarbeit" wird vom Kölner Institut für interkulturelle Kompetenz (KIIK) in Zusammenarbeit mit dem Katholisch-Sozialen Institut (KSI) in Siegburg durchgeführt.
    Das Kölner Institut für interkulturelle Kompetenz (KIIK) ist ein Anbieter hochwertiger, wissenschaftlich fundierter Fortbildungen und Beratungsdienstleistungen im Themenfeld Migration und Integration, Diversität und interkulturelle Kompetenz. Das Katholisch-Soziale Institut (KSI) ist ein Fortbildungs- und Tagungszentrum getragen vom Erzbistum Köln.
Referenten:
  • Musa DağdevirenMusa Dağdeviren, M.A., ist Fachreferent und Trainer für Interkulturelle Kompetenz, Systemischer Berater und Coach. Er ist in Istanbul und Köln aufgewachsen und hat an der Universität zu Köln Germanistik, Islamwissenschaften und Philosophie studiert. Schwerpunkte seiner beruflichen Tätigkeit sind Training und Coaching von multikulturellen Teams und Multiplikatoren im Themenfeld Interkulturelle Kompetenz. Des Weiteren berät er Unternehmen, Organisationen und Einrichtungen bei der Interkulturellen Öffnung und bei den Umsetzungsprozessen von Integrationskonzepten.
    Ein besonderer Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt auf türkeistämmigen Migrantinnen und Migranten sowie der Türkei als Herkunftskultur. In diesem Zusammenhang führt er auch Trainings und Coaching für Führungs- und Fachkräfte bei Entsendungen in die Türkei, nach Dänemark und nach Deutschland durch. Er ist Vorstandsmitglied des Kölner Instituts für Interkulturelle Kompetenz (KIIK) e.V..
  • Alexander GroßAndreas Groß ist Diplom-Pädagoge mit Schwerpunkt außerschulische Jugend- und Erwachsenenbildung und seit Anfang der 1990er Jahre in interkulturellen Arbeitsfeldern aktiv. Seit 1999 ist er im Forschungsschwerpunkt Interkulturelle Kompetenz (jetzt: Migration und interkulturelle Kompetenz) der Technischen Hochschule Köln tätig. In diesem Zusammenhang hat er zahlreiche größere Forschungs- und Entwicklungsprojekte im den Themenbereichen interkulturelle Kompetenz, Integration und Diversität mitgestaltet. Er verfügt über 25 Jahre Erfahrung in den Bereichen Weiterbildung und Organisationsentwicklung, speziell im Themenfeld Interkulturalität und kultureller Diversität. Andreas Groß war am Aufbau des Kölner Instituts für Interkulturelle Kompetenz (KIIK) e.V. als Gründungsmitglied maßgeblich mitbeteiligt.

Umgang mit Lernwiderständen in interkulturellen Trainings (25./26.01.2019)

Jede Trainerin, jeder Trainer weiß, wie unangenehm Lernwiderstände im Trainingsalltag sein können: wenn Teilnehmer*innen grundsätzlich den Sinn und Zweck Ihrer Veranstaltung in Frage stellen, Skepsis gegenüber Ihrem Konzept oder ihrer Arbeitsweise zeigen oder sogar mehr oder weniger offen Ihre Kompetenz anzweifeln.

In unserem Workshop "Umgang mit Lernwiderständen in interkulturellen Trainings" gehen wir den wichtigsten Quellen von Widerständen auf den Grund und erarbeiten Lösungswege, wie Sie als interkulturelle Trainer*in konstruktiv damit umgehen können.

Ausgehend von Fallbeispielen aus der Trainingspraxis, analysieren wir Gründe und Entstehungsbedingungen von solchen Widerständen. Wir beleuchten die (möglicherweise unbewussten) Auslöser von Verweigerungshaltungen und erarbeiten Strategien im Umgang mit Widerständen und Reaktionsmöglichkeiten auf Provokationen. Darüber hinaus werden wir Handlungsmöglichkeiten besprechen, die das Auftreten von Spannungen und Konflikten mindern und die Entstehung eines konstruktiven Lernklimas fördern.

Im Mittelpunkt des Workshops stehen folgende Inhalte und Themen:

  • Erscheinungsformen von Lernwiderständen
  • Besondere Gründe für Verweigerungshaltungen im interkulturellen Kontext
  • Analyse von entsprechenden Stärken und Schwächen des Trainingsteams
  • Reaktions- und Präventionsmöglichkeiten

Wir arbeiten mit Fallbeispielen, Filmausschnitten und einer Selbsteinschätzungsübung. Intensive Phasen der Gruppenarbeit und kurze, interaktive Impulsvorträge sorgen für ein abwechslungsreiches, produktives Arbeiten und Lernen.

Am Ende des Workshops sind Sie in der Lage,
  • Widerstände in ihren interkulturellen Trainings leichter zu erkennen und einzuordnen,
  • auf Provokationen und Verweigerungshaltungen konstruktiv zu reagieren und
  • Strategien zur Schaffung eines produktiven Lernklimas einzusetzen.
Referenten:
  • Alexander ScheitzaAlexander Scheitza, Diplom-Psychologe und geschäftsführender Vorstand des Kölner Instituts für Interkulturelle Kompetenz (KIIK) e.V., ist seit Mitte der 1990er Jahre als interkultureller Trainer und Berater aktiv. Er trainiert und coacht Personen verschiedener Berufsgruppen in/für interkulturelle Kontaktsituationen und berät Organisationen bei Internationalisierungsvorhaben sowie beim Management von kultureller Vielfalt. Von 2003-2009 war er Vorstandsmitglied bzw. Vorsitzender von SIETAR Deutschland e.V. (Society for Intercultural Education, Training and Research), dem bundesweit größten Verband für Personen, die auf dem Gebiet der interkulturellen Zusammenarbeit und der kulturellen Diversität tätig sind.
  • Rainer LeenenRainer Leenen ist Professor. (emerit.) an der Fachhochschule Köln (seit 2015: Technische Hochschule Köln) und war dort bis 2013 Leiter des Forschungsschwerpunkts Interkulturelle Kompetenz, der die Entwicklung interkultureller Trainings- und Fortbildungsprogramme in Deutschland entscheidend mit geprägt hat.
    Rainer Leenen hat in der Vergangenheit zahlreiche größere Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Themenbereich interkulturelle Kompetenz, Integration und Diversität geleitet. Er ist Gründungsmitglied des Kölner Instituts für Interkulturelle Kompetenz (KIIK) e.V., für das er Organisationsentwicklungsprojekte, interkulturelle Fortbildungen und Coachings durchführt.

Einsatz von Filmen in interkulturellen Trainings (09./10.11.2018)

Trainerinnen und Trainer wissen, dass sie mit dem Einsatz von Filmen ihre Veranstaltung anschaulicher, praxisnah und lebendig machen können. Das gilt für interkulturelle Weiterbildungen ganz besonders. Mit Filmausschnitten oder Kurzfilmen werden z.B. Details in der interkulturellen Kommunikation beobachtbar, die sich sprachlich kaum vermitteln lassen. Aber auch die Wirkung des Kontextes interkultureller Begegnungen lässt sich mit bewegten Bildern anschaulich analysieren und verstehen. Ausschnitte aus dem Programm eines Kabarettisten oder ein ironischer Werbeclip können Witz und Leichtigkeit in ein Training bringen. Aber welcher Trainer, welche Trainerin hat schon die Zeit, sich einen Überblick über die Vielfalt des Filmmaterials zu verschaffen und sich eine optimale Einsatzmöglichkeit zu überlegen?
Dieser Workshop gibt einen Überblick über verschiedene Filmtypen, die in interkulturellen Trainings eingesetzt werden können. Die Referenten diskutieren mit Ihnen unterschiedliche Einsatzszenarien sowie Möglichkeiten der Auswertung. Ergänzungen aus dem Kreis der Teilnehmenden sind herzlich willkommen: Wenn Sie also selbst erfolgreich Filme in ihren Veranstaltungen eingesetzt haben, können Sie diese mit den teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen teilen.

Zentrale Inhalte des Workshops sind:

  • Vorstellung der unterschiedlichen Typen interkulturell einsetzbarer Filme: professionelle Trainingsfilme, Kurzfilme, Reportagen & Dokumentationen, Ausschnitte aus Spielfilmen, aber auch Werbefilme und Kabarett- bzw. Comedy-Aufzeichnungen, sog. Erklärfilme und Infoclips, Berichte von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen und Statements von Expertinnen und Experten
  • Gemeinsame Erarbeitung und Diskussion spezifischer didaktischer Einsatzszenarien von Filmen in der interkulturellen Weiterbildung
  • In Arbeitsgruppen: Interkulturelle Analysen zu ausgewählten Filmbeispielen
  • Forum: Austausch über Trends und aktuelle Entwicklungen
Referenten:
  • Harald GroschHarald Grosch, Diplompädagoge, ist seit Ende der 1970er Jahre beruflich in der Entwicklung und Durchführung von Praxisprojekten, Lehre und Weiterbildung zu den Themenfeldern ‚MigrantInnen in Deutschland' und ‚Vermittlung von interkultureller Kompetenz' tätig – zuerst in NGOs und ab 1995 an der Fachhochschule Köln (seit 2015: Technische Hochschule Köln). Er ist dort Mitglied des Instituts für Interkulturelle Entwicklung und Bildung an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften und des Forschungsschwerpunktes Interkulturelle Kompetenz (jetzt: Migration und interkulturelle Kompetenz). Sein Arbeitsschwerpunkt sind Methoden zur Vermittlung interkultureller Kompetenz sowie Filme als Medium der Förderung interkultureller Kompetenz. Harald Grosch ist ebenfalls ein Gründungsmitglied des Kölner Instituts für Interkulturelle Kompetenz (KIIK) e.V..
  • Musa DağdevirenMusa Dağdeviren, M.A., ist Fachreferent und Trainer für Interkulturelle Kompetenz, Systemischer Berater und Coach. Er ist in Istanbul und Köln aufgewachsen und hat an der Universität zu Köln Germanistik, Islamwissenschaften und Philosophie studiert. Schwerpunkte seiner beruflichen Tätigkeit sind Training und Coaching von multikulturellen Teams und Multiplikatoren im Themenfeld Interkulturelle Kompetenz. Des Weiteren berät er Unternehmen, Organisationen und Einrichtungen bei der Interkulturellen Öffnung und bei den Umsetzungsprozessen von Integrationskonzepten.
    Ein besonderer Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt auf türkeistämmigen Migrantinnen und Migranten sowie der Türkei als Herkunftskultur. In diesem Zusammenhang führt er auch Trainings und Coaching für Führungs- und Fachkräfte bei Entsendungen in die Türkei, nach Dänemark und nach Deutschland durch. Er ist Vorstandsmitglied des Kölner Instituts für Interkulturelle Kompetenz (KIIK) e.V..

Didaktik-Workshop: Kompetent? Qualifiziert? Gebildet? Grundkonzepte interkultureller Weiterbildung- und was daraus folgt (28./29.09.2018)

Moderne interkulturelle Weiterbildungs- und Trainingsveranstaltungen sollen unterschiedliche Ansprüche erfüllen: Da geht es einerseits ganz traditionell um die Vermittlung hochwertiger Qualifikationen, zugleich sollen in Zeiten von "Weiterbildung 4.0" selbstgesteuerte Kompetenzentwicklungsprozesse für die VUKA-Welt angeregt werden, und nicht zuletzt soll die Persönlichkeitsentwicklung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu kurz kommen.

  • Lassen sich diese Ansprüche eigentlich so ohne weiteres miteinander vereinbaren?
  • Welche Potentiale und Begrenzungen sind mit Schwerpunktsetzungen verbunden, und welche Folgen hat das bis in die didaktisch-methodische Justierung von Angeboten hinein?
  • Wo liegen eigentlich meine persönlichen Präferenzen?
  • Wie kann ich mit Auftraggebern, aber auch Teilnehmerinnen und Teilnehmern solche Fragen transparent klären?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt dieses Expertise-Workshops. Ziel ist, sich die eigene Praxis im Feld interkultureller Training und Weiterbildung genauer anzuschauen, vor dem Hintergrund aktueller Fachdiskurse gemeinsam zu reflektieren und daraus Impulse für die persönliche Weiterentwicklung und Professionalisierung im Berufsfeld zu entwickeln.

Referenten:
  • Alexander GroßAndreas Groß ist Diplom-Pädagoge mit Schwerpunkt außerschulischer Jugend- und Erwachsenenbildung und seit Anfang der 1990er Jahre in interkulturellen Arbeitsfeldern aktiv. Seit 1999 ist er im Forschungsschwerpunkt Interkulturelle Kompetenz (jetzt: Migration und interkulturelle Kompetenz) der Technischen Hochschule Köln tätig. In diesem Zusammenhang hat er zahlreiche größere Forschungs- und Entwicklungsprojekte im den Themenbereichen interkulturelle Kompetenz, Integration und Diversität mitgestaltet. Er verfügt über 25 Jahre Erfahrung in den Bereichen Weiterbildung und Organisationsentwicklung, speziell im Themenfeld Interkulturalität und kultureller Diversität. Andreas Groß war am Aufbau des Kölner Instituts für Interkulturelle Kompetenz (KIIK) e.V. als Gründungsmitglied maßgeblich mitbeteiligt.
  • Silke von HoffmannSilke von Hoffmann ist zertifizierte interkulturelle Trainerin, zertifizierte Business­trainerin (BDVT) und Webinartrainerin. Sie hat an der Fachhochschule Aachen Physikalische Technik mit Schwerpunkt Medizintechnik studiert und mehrere Jahre in Portugal, Brasilien und Mexiko gelebt. Ihr Schwerpunkt im Bereich interkulturelle Sensibilisierung sind Workshops, Trainings und Vorträge für Fach- und Führungskräfte in den Bereichen Verwaltung, Schule sowie Gesundheit und Soziales. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit sind die Zusammenarbeit in internationalen Teams und Entsendungstrainings für Mexiko.

Einsatz von Simulationen in interkulturellen Trainings (13./14.07.18)

Es ist kein Zufall, dass sich in Evaluationen zu interkulturellen Weiterbildungsveranstaltungen die Befragten häufig in erster Linie an Simulationsübungen erinnern. Das heißt nicht, dass die Mühe, die sich Trainer und Trainerinnen mit der Aufbereitung von Theoriebausteinen gegeben haben, überflüssig waren. Aber die Simulationen, mit denen bestimmte Einsichten und Aha-Erlebnisse transportiert wurden, haben sich häufig am stärksten ins Gedächtnis eingebrannt.
Interkulturelle Trainer und Trainerinnen sollten auf ein breites Repertoire wirkungsvoller Simulationen zurückgreifen können. Sie sollten aber nicht nur den Erfahrungsgewinn bestimmter Simulationen kennen, sondern die Methode auch theoretisch gut einordnen und ihre methodisch-didaktischen Möglichkeiten ausschöpfen können.
In diesem Workshop bekommen Sie einen Überblick über die wichtigsten interkulturell einsetzbaren Simulationen. Neben den "Klassikern" werden auch weniger bekannte Simulationen vorgestellt und ausprobiert. Eine Vorabfrage unter den Teilnehmenden soll sicherstellen, dass Sie möglichst viele neue Simulationen kennenlernen und sich über ihre Trainingserfahrungen auch mit Kolleginnen und Kollegen austauschen können.

Inhalte:

  • Was sind Simulationen und weshalb wirken sie oft so nachhaltig?
  • Welche Themen kann man im Training mit Simulationen angehen?
  • Überblick zu den Klassikern unter den interkulturellen Simulationen
  • Was sind Stärken, was Gefahren des Einsatzes?
  • Tipps für das Briefing und das Debriefing von Simulationen
  • Und natürlich: Erprobung der unterschiedlichsten Simulationen
  • Schrecklich lange und ganz kurze Simulationen
  • Einsatz von Simulationen bei unterschiedlichsten Zielgruppen
Referenten:
  • Rainer LeenenRainer Leenen ist Professor. (emerit.) an der Fachhochschule Köln (seit 2015: Technische Hochschule Köln) und war dort bis 2013 Leiter des Forschungsschwerpunkts Interkulturelle Kompetenz, der die Entwicklung interkultureller Trainings- und Fortbildungsprogramme in Deutschland entscheidend mit geprägt hat.
    Rainer Leenen hat in der Vergangenheit zahlreiche größere Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Themenbereich interkulturelle Kompetenz, Integration und Diversität geleitet. Er ist Gründungsmitglied des Kölner Instituts für Interkulturelle Kompetenz (KIIK) e.V., für das er Organisationsentwicklungsprojekte, interkulturelle Fortbildungen und Coachings durchführt.
  • Silke von HoffmannSilke von Hoffmann ist zertifizierte interkulturelle Trainerin, zertifizierte Business­trainerin (BDVT) und Webinartrainerin. Sie hat an der Fachhochschule Aachen Physikalische Technik mit Schwerpunkt Medizintechnik studiert und mehrere Jahre in Portugal, Brasilien und Mexiko gelebt. Ihr Schwerpunkt im Bereich interkulturelle Sensibilisierung sind Workshops, Trainings und Vorträge für Fach- und Führungskräfte in den Bereichen Verwaltung, Schule sowie Gesundheit und Soziales. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit sind die Zusammenarbeit in internationalen Teams und Entsendungstrainings für Mexiko.

Methoden-Workshop:
Präsentation interkultureller Themen (27./28.04.2018)

Interkulturelle Trainings und Weiterbildungen basieren einerseits auf spielerisch-konstruktiven Elementen (kleinen Simulationen, Fallarbeit, Übungen zur Selbst- und Fremdeinschätzung etc.), mit denen erfahrungsorientiert gelernt wird. Andererseits sind instruktive Elemente unverzichtbar, die den Teilnehmenden strukturiertes Lernen ermöglichen, ihnen z.B. ein theoretisches Gerüst über eine kurze Informationseinheit an die Hand geben. Bei solchen Informationseinheiten stehen die Trainierenden im Mittelpunkt. Zum einen ihr didaktisches Geschick bei der Einführung in einen Themenbereich oder bei einer Darstellung von Theorien und Modellen, die eine nachhaltige Verarbeitung und einen Transfer in die Arbeitspraxis unterstützt. Zum anderen aber auch ihre Fähigkeit, eine wirkungsvolle und für die Teilnehmenden stimmige Lernbeziehung herzustellen.
Im Workshop geht es um unterschiedliche Schwerpunktsetzungen, Stile und Hilfsmittel bei der Präsentation interkultureller Themen. Es werden Varianten solcher Präsentationen vorgestellt und ihr jeweiliger Beitrag zu einem von den Teilnehmenden als angenehm und nützlich empfundenen interkulturellen Training diskutiert. Im Praxisteil können die Teilnehmenden mit unterschiedlichen Arrangements von Präsentationen experimentieren und erhalten eine qualifizierte Rückmeldung zu ihren Ideen.

Inhalte:

  • Varianten der Selbstdarstellung als Trainer*innenin
  • Monologische und dialogische Formen der Präsentation
  • Herstellen eines persönlichen Bezugs ("Storytelling")
  • Bilder und Filmsequenzen zur Veranschaulichung von Inhalten
  • Einsatz verbaler, paraverbaler und non-verbaler Kommunikationsmittel
  • Verwendung technischer Hilfsmittel (PPT, Prezi)
  • Die Bedeutung von Zielgruppencharakteristika
  • Kulturelle Unterschiede in den Normalitätsvorstellungen von Präsentationen
Referenten:
  • Alexander ScheitzaAlexander Scheitza, Diplom-Psychologe und geschäftsführender Vorstand des Kölner Instituts für Interkulturelle Kompetenz (KIIK) e.V., ist seit Mitte der 1990er Jahre als interkultureller Trainer und Berater aktiv. Er trainiert und coacht Personen verschiedener Berufsgruppen in/für interkulturelle Kontaktsituationen und berät Organisationen bei Internationalisierungsvorhaben sowie beim Management von kultureller Vielfalt. Von 2003-2009 war er Vorstandsmitglied bzw. Vorsitzender von SIETAR Deutschland e.V. (Society for Intercultural Education, Training and Research), dem bundesweit größten Verband für Personen, die auf dem Gebiet der interkulturellen Zusammenarbeit und der kulturellen Diversität tätig sind.
  • Rainer LeenenRainer Leenen ist Professor. (emerit.) an der Fachhochschule Köln (seit 2015: Technische Hochschule Köln) und war dort bis 2013 Leiter des Forschungsschwerpunkts Interkulturelle Kompetenz, der die Entwicklung interkultureller Trainings- und Fortbildungsprogramme in Deutschland entscheidend mit geprägt hat.
    Rainer Leenen hat in der Vergangenheit zahlreiche größere Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Themenbereich interkulturelle Kompetenz, Integration und Diversität geleitet. Er ist Gründungsmitglied des Kölner Instituts für Interkulturelle Kompetenz (KIIK) e.V., für das er Organisationsentwicklungsprojekte, interkulturelle Fortbildungen und Coachings durchführt.